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Zahlreiche Jugendorganisationen in der Schweiz führen eigene kleinere und grössere Projekte auf lokaler Ebene zum Thema Interkulturalität und Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch. Im Gegensatz zu den Strukturanpassungsprojekten der Jugendverbände haben diese Projekte nicht zum Ziel, die eigene Organisation durch eine interkulturelle Öffnung zu verändern, sondern sie versuchen, durch eine konkrete Aktivität zur interkulturellen Öffnung der Gesellschaft beizutragen. Die folgenden Projekte können dir Ansporn und Ideen geben, um eigene Projekte in deiner Jugendorganisation zu starten: Ensemble contre le racisme- Centranim à Bulle Der Jugendtreffpunkt Centranim in Bulle hat von Oktober 2010 bis März 2011 das Projekt « ensemble contre le Racisme » durchgeführt. Das Ziel war es, durch verschiedene Aktionen so viele Jugendliche wie möglich zu erreichen, um über Kulturen, verschiedene Bräuche und über Rassismus zu reden. So organisierten sie beispielsweise eine Ausstellung, in der Bilder, Texte und Comics gegen den Rassismus gezeigt wurden, oder eine Menschenkette mit mehr als 550 Kindern in Bulle. Zudem wurde eine DVD als Produkt zum Projekt erstellt, auf der verschiedene Interviews so wie ein Quiz zu kulturellen Fragen zu finden sind. www.centranim.ch,
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"Villa Yo Yo" - ein Projekt der CEVI Schweiz
Die Villa Yo Yo ist ein Integrationsprojekt der Cevi Schweiz, von dem Kinder aus benachteiligtem Umfeld profitieren sollen. Es gibt 9 Villas Yo Yo in der Schweiz. Dies sind Einrichtungen, die Kindern aus dem Kindergarten und der Primarschule gratis und ohne Einschreibung offen stehen. Die Villas befinden sich immer im Zentrum des Quartiers, so dass auch die ganz kleinen Kinder selbstständig dort hin gelangen können. Auch die Öffnungszeiten sind an die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Das pädagogische Prinzip der Villa Yo Yo ist auf die Ressourcen der Kinder zu setzen, das heisst ihnen die grösstmögliche Freiheit zu bieten, aber sie zu begleiten, wenn es notwendig ist. Die Kinder beschliessen selbst, was sie mit diesem Maximum an Freiheit machen wollen, während sie von beruflich qualifizierten Erwachsenen und Freiwilligen begleitet werden. Spiel- und Bastelmaterial steht ihnen zur Verfügung und auch Bewegungsmöglichkeiten gibt es viele. Die Kinder engagieren sich aktiv in der Organisation der Villa Yo Yo, so dass ihre Initiative und ihr Verantwortungssinn geschult werden. Sie lernen, sich gegenseitig zu respektieren und sich gegenüber sich selbst und der Gemeinschaft verantwortlich zu zeigen. Für Kinder, die aus sozial benachteiligtem Umfeld stammen, stellt die Villa Yo Yo eine attraktive Möglichkeit dar, um ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen. Je nach der Zusammensetzung der Einwohner des Quartiers wird die Einrichtung sowohl von schweizerischen als auch von ausländischen Kindern besucht. Diese Mischung ist stellt einen ersten Schritt zur Integration dar. http://www.villayoyo.ch Handbuch Villa Yo Yo Contact Präsidentin Villa YoYo CH Martine Miquel
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Cette adresse email est protégée contre les robots des spammeurs, vous devez activer Javascript pour la voir. CEVI - Sekretariat
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Projekt „Cistunac“, Jugendrotkreuz BaselJunge Menschen aus Bosnien-Herzegowina und Basel setzten sich in einem Sommercamp aktiv mit dem Thema Ökologie auseinander und nahmen den Aufbau eines eigenen Kulturangebots in Angriff.
Die Jugendrotkreuzler/innen aus verschiedenen Teilen Bosnien-Herzegowinas sowie aus Basel wurden von Beginn an gefordert, die Gestaltung des Sommercamps selber in die Hand zu nehmen. Im Sommercamp 2010 in Lukavac wurden die vorher selbst gewählten Themen in konkrete Aktionen umgesetzt. In der Folge leuchtete der Spielplatz mitten in einem vorher verschmutzten Park in neuen Farben. Zudem wurde als eigenes Kulturangebot eine offene Bühne auf die Beine gestellt.
Ziel war es, konkrete Projekte vor Ort umzusetzen, die nachhaltig wirken. So können junge Menschen einander über politische und kulturelle Grenzen hinweg begegnen und durch ein konkretes, zivilgesellschaftliches Engagement soziale Verantwortung übernehmen. Die jungen Rotkreuzler/innen erlebten sich als aktive Mitglieder einer Gemeinschaft, die von ihnen profitieren konnte.
„Cistunac“ gewann den Publikumspreis 2010 anlässlich der young-Caritas-Awards: http://www.redcross.ch/activities/youth/news/news-de.php?newsid=1337 „doCH möglich – durchkommen ohne CH-Herkunft“ des NCBIJunge Migrant/innen – Vorbilder besuchen ihre Schulklasse! Für jugendliche MigrantInnen sind die Schule und die Lehrstellensuche sehr wichtig und manchmal schwierig. Zu viele setzen ihre Ausbildungsziele zu tief an, geben auf, verstehen nicht, was für sie doCH möglich ist. Wenn sie demotiviert werden, ist der Misserfolg vorprogrammiert. Ihnen fehlen Vorbilder, jugendliche MigrantInnen, die sich realistische Ziele gesetzt, sich eingesetzt, Hürden überwunden und Erfolg gehabt haben.
Die als Vorbilder ausgebildeten jungen Erwachsenen aus der Türkei, Kosova, Brasilien, Bosnien-Herzegowina, Chile, Italien, Ungarn, Serbien-Montenegro und dem Iran werden in den Schulen oder in Jugendtreffs die Jugendlichen motivieren, weil sie vor kurzer Zeit das Gleiche erlebt haben: hundert Bewerbungen und nur Absagen, niemand der an sie glaubt... Diese jungen Menschen sind aus ihrer eigenen Erfahrung heraus motiviert, andere Jugendliche zu motivieren. http://www.ncbi.ch/de/workshopangebote/vorurteile/doch/ Amnesty International Jugendgruppe Basel, Aktion 72 StundenIm Rahmen der nationalen 72h-Aktion, an welcher sich 28'000 Kinder und Jugendliche freiwillig in sozialen und nachhaltigen Projekten engagierten, hat sich die Amnesty International Jugendgruppe entschieden, im Asyl- und Empfangszentrum Basel mit den Kindern von Asylsuchenden ein grosses Bild zu malen. Viele Kinder malten ihre Wünsche und Träume auf. Es entstand ein grosses Bild, welches auf der Rückseite mit dem Wortspiel "Asyl Such Ende" bedruckt wurde. Mit dieser Aktion konnte den Kindern von Asylsuchenden eine Stimme gegeben werden. Was beschäftigt sie? Wie sehen sie ihre Zukunft? Das Bild hängt heute an einer grauen Wand vor dem Kinderspielzimmer im Asylzentrum und erfreut jung und alt täglich. TheaterFlucht, ein Projekt des SCI und des Jugendkulturhaus DynamoIn diesem Projekt kamen Schweizer Kinder mit Kindern mit Migrationshintergrund und/oder aus Asylbewerberheimen zusammen, um mit Hilfe der Theaterimprovisation einen reichhaltigen Austausch zu pflegen. Junge freiwillige Erwachsene aus der Schweiz und aus den unterschiedlichsten Ländern Europas unterstützten, mit Hilfe eines ausgebildeten Theaterpädagogen, die Kinder während einer Woche haben mit Hilfe in Improvisation, Spiel, Tanz und Gesang. Die Kinder fanden Wege, Kommunikationsschwierigkeiten zu überwinden und gemeinsam kleine Aufführungen zusammenzustellen. Es entstanden dauerhafte neue Freundschaften. Die jungen Erwachsenen vertieften ihre Kenntnisse über die Migration und sahen konkret, mit welchen Schwierigkeiten Kinder mit Migrationshintergrund im Ankunftsland konfrontiert werden. Für einige Freiwillige war das sogar eine neue Inspiration für die professionelle Laufbahn. Jugendrotkreuz Aargau, Nachhilfe für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien und Mentoring für fremdsprachige Kinder
Dank dem Nachhilfe-Projekt des Jugendrotkreuzes erhalten junge SchülerInnen schnell und unkompliziert die notwendige Unterstützung in verschiedenen Schulfächern. Im Mentoring-Projekt des Jugendrotkreuzes lernen kürzlich zugezogene junge Menschen ihre neue Umgebung besser kennen und sich darin zu bewegen. http://www.srk-aargau.ch/i4Def.aspx?tabindex=5&tabid=520 Ethnopoly Ethnopoly ist ein Gesellschaftsspiel der grossen Art, dass von "Monopoly" inspiriert wurde, jedoch zum Ziel hat den Dialog zwischen Personen unterschiedlicher Herkunft zu fördern und nicht eigenes Vermögen auf der Bank anzuhäufen. Das Spiel findet im betroffenen Viertel oder in der teilnehmenden Stadt statt. Die Regeln sind sehr flexibel und an die lokalen Bedürfnisse anpassbar: Wenn die Teilnehmenden zum Beispiel Primarschüler sind, werden sie in kleine Gruppen eingeteilt, die von einem Jugendlichen oder einem Erwachsenen begleitet werden. Auf diese Art bewegen sich die Gruppen durch das Quartier und entdecken die dort vorhandenen verschiedenen Kulturen. Die Bewohner des Quartiers haben die Rolle der Gastgeber. Sie öffnen ihre Türen und führen beginnen einen Dialog mit den jungen Teilnehmenden, in dem es beispielsweise um ihre Herkunftskultur, die Differenzen zwischen dem Herkunftsland und der Schweiz oder um die Schwierigkeit, sich in einer neuen Umgebung einzuleben gehen kann Je nach Regeln, können die Gruppen Punkte oder die virtuelle Währung "Ethnos" sammeln. Am Ende des Spiels gewinnt jene Gruppe, die am meisten Punkte gesammelt hat. Ethnopoly beruht auf dem Konezpt der non-formellen Bildung: Die TeilnehmerInnen lernen durch ihre eigene Neugierde und mit all ihren Sinnen und nicht durch Frontalunterricht, dem sie folgen müssen. Zu Recht wird der eher schwerfällige Diskurs über Integration, Migration, Rassismus, etc. vermieden. Der Akkzent wird auf die kulturelle Vielfalt im eigenen Quartier gelegt, die sehr viele Lernmöglichkeiten offenhält. Der spielerische Aspekt steht dabei im Vordergrund. Gleichzeitig werden die Schwierigkeiten und Probleme, die durch Migration und das Zusammenleben diverser Kulturen entstehen können nicht verneint, sondern gemeinsam diskutiert. Das Spiel ist immer in ein pädagogisches Programm eingebettet und endet häufig mit einem Abschlussfest als Krönung, bei dem die Teilnehmenden, die GastgeberInnen und die anderen BewohnerInnen des Quartiers dazu animiert werden, ihre Kontakte über das Spiel hinaus weiterhin zu pflegen. www.ethnopoly.ch Jugendrotkreuz St. Gallen - Nachhilfeprojekt Die freiwilligen Mitglieder vom Jugendrotkreuz St. Gallen geben seit knapp drei Jahren SchülerInnen von Integrationsklassen in der Stadt St. Gallen einmal wöchentlich Nachhilfeunterricht. Die unterrichtenden Freiwilligen haben zwei bis drei Schüler in einer Gruppe, denen sie unentgeltlich bei schulischen Schwierigkeiten ihre Unterstützung anbieten– so leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Integration der SchülerInnen der Integrationsklassen und ermöglichen es ihnen häufig, nach einem Jahr in die Regelklasse überzutreten oder gar in die Kantonsschule aufzusteigen. http://www.srk-sg.ch/
Jungwacht Blauring und idée:sport - Open Sunday Im Projekt „Open Sunday“ der Stiftung idée:sport und der Blauring Horw wird jeden Sonntag die Turnhalle der Gemeinde geöffnet: Kinder von 7 – 12 Jahren können von den Spiel- und Sportangeboten profitieren, die von freiwilligen Eltern und LeiterInnen betreut und animiert werden. Hauptziele des Programmes sind die Motivation zu mehr Bewegung, die Gesundheitsförderung und die Erhöhung der Sozialkompetenz der Kinder. Die Turnhalle wird von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt, so dass die Kinder nichts bezahlen müssen und das Projekt auch Kindern aus sozio-ökonomisch schwachen Familien zugänglich ist. http://www.jubla.ch http://www.ideesport.ch Projekt Präsenz - Reformierte Kirchen Jura-Bern-Solothurn
Das projekt präsenz begegnet jungen Menschen im Einzugsgebiet Jura-Bern-Solothurn mit aktuellen und gesellschaftsrelevanten Themen und Angeboten. Das Projekt baut Brücken für eine transkulturelle Gesellschaft und engagiert sich für eine zeitgemässe, gemeinsame Kultur. Daran sollen alle teilhaben können, ungeachtet ihrer ursprünglichen nationalen Kultur. projekt präsenz leistet einen Beitrag, verbindliche Werte für eine positive Lebensgestaltung junger Menschen zu entwickeln. An Angebotstagen bieten Workshopleitende unterschiedlicher Herkunft Informationen zum Thema Interkulturalität. http://www.projektpraesenz.ch/ Spannende Links
http://www.alleanders-allegleich.ch/ Auf der Webseite der Kampagne "alle anders - alle gleich", welche die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) zusammen mit INFOKLICK.CH von 2006 bis 2007 umgesetzt hat, sind zahlreiche weitere spannende Projekte aufgeführt, welche dir aufzeigen, wie mit kleinen Schritten auf lokaler Ebene viel zum Austausch zwischen Kindern und Jugendlichen mit oder ohne Migrationshintergrund beigetragen wurde.
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