Grundlagen Interkulturelle Öffnung
Interkulturelle Öffnung | Drucken |

Hier sollen diese Begriffe „Interkulturelle Öffnung“ und „Integration“ erklärt werden. Wenn du mehr Informationen willst, kannst du mit Hilfe der untenstehenden Links auf eigene Faust weiterforschen.

Was bedeutet Interkulturelle Öffnung?

Der Begriff „Interkulturelle Öffnung“   bezeichnet das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lebensformen oder Kulturen, die sich vermischen und besteht aus den zwei Begriffen „interkulturell“ und "Öffnung".
Er Der Begriff "Öffnung" scheint auf den ersten Blick viel klarer zu sein, ist aber gar nicht so einfach zu verstehen. Denn oft wird vergessen, dass Öffnung ihr Gegenteil, nämlich Geschlossenheit voraussetzt. Sie verweist also auf bewusste oder unbewusste Ausgrenzungsmechanismen. Will man einen Prozess der Öffnung einleiten, so muss man deshalb zuerst einmal verstehen, welche Mechanismen ausschliessend und abgrenzend wirken. Die Öffnung von Organisationen ist ein bewusst gestalteter Prozess, „wodurch Zugangsbarrieren und Abgrenzungsmechanismen in den zu öffnenden Organisationen abgebaut werden und Anerkennung ermöglicht wird" (Hubertus Schröer).
Interkulturelle Öffnung führt daher auch zu Veränderungen auf der Ebene der Strukturen und Prozesse, um beispielsweise Zugangsbarrieren für Angehörige anderer Kulturen abzubauen. Sie erfordert eine Anpassung bzw. Neuausrichtung von Angeboten und Massnahmen, damit sie die Angehörigen aller anvisierten Zielgruppen, unabhängig von deren sozialem und kulturellem Hintergrund, ansprechen.
 

Was bedeutet Integration?

Integration steht damit für alle Bestrebungen, die dem gegenseitigen Verständnis zwischen der schweizerischen und der ausländischen Bevölkerung dienen. Zentrale Anliegen sind das Zusammenleben auf der Basis gemeinsamer Grundwerte und Verhaltensweisen und die gegenseitige Information. Integration bedeutet auch die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen, die einen chancengleichen Zugang zu den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ressourcen unseres Landes ermöglichen.
Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) versteht den Begriff der Integration so, dass die verschiedenen Teile der Gesellschaft, aber auch die einzelnen Menschen zum Gelingen des gemeinschaftlichen Handelns beitragen:
•    Integration steht für die Möglichkeit und die Befähigung, sich in seiner sozialen Umgebung selbständig zu bewegen;   
•    Integration ist ein fortwährender Prozess, der nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen ist;
•    Integration betrifft alle Menschen unserer Gesellschaft und verlangt von allen ihren Teilen die Bereitschaft, sich auf diesen Prozess einzulassen;
•    Integration beinhaltet auch Konflikte;
•    Integration setzt Gleichberechtigung und Chancengleichheit voraus
•    Integration bedeutet die Partizipation aller in diesem Land lebenden Menschen;
•    Integration ist eine Querschnittaufgabe, die alle gesellschaftlichen Bereiche angeht und eine Koordination unter diesen bedingt.
 

Spannende Links

Weiterführende Adressen zum Thema "Integration": http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home/themen/integration/adressen.html
Häufig gestellte Fragen zum Thema Integration:
http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/integration/faq.html
Mehr Hintergrundwissen findest du im Bereich Literatur.

 


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